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Príhovory z osláv 20. výročia manifestácie

Dr.Hubert Gehring, riaditeľ zastúpenia Nadácie Konrada Adenauera v Bratislave

Sehr geehrter Herr Präsident Kováč,
Eminenzen,
Exzellenzen,
Herr Oberbürgermeister,
werte Damen und Herren,

im Namen der Konrad-Adenauer-Stiftung darf ich Sie zu unserem Kolloquium anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der Kerzenmanifestation in Bratislava begrüßen. Es ist für mich eine Ehre, dass so viele Gäste unserer Einladung gefolgt sind. Vielen Dank für Ihr Interesse.

Diese feierliche Veranstaltung haben wir in Zusammenarbeit mit der Adalbert-Stiftung Krefeld vorbereitet. An dieser Stelle grüße ich ganz herzlich Professor Dr. Hans Süssmuth, den Vorsitzenden der Adalbert-Stiftung und seine Ehefrau, die ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestags Frau Rita Süssmuth.

Es ist mir eine Ehre auch alle Festredner ganz herzlich begrüßen zu können, namentlich Monsignore Dominik Duka, Bischof aus Hradec Kralove, Kommissar Jan Figel, den ehemaligen Nationalratspräsidenten Professor Andreas Khol aus Österreich, den ehemaligen slowakischen Premierminister Ján Čarnogursky und den Vorsitzenden des Institutes für Nationales Gedächtnis Ivan Petransky.

Im Publikum grüße ich František Mikloško. Wen ich aber besonders herzlich willkommen heißen möchte, sind alle anwesenden Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Kerzendemonstration. Ihnen allen möchte ich meinen Respekt zum Ausdruck bringen.

Bedanken möchte ich mich bei dem Oberbürgermeister der Stadt Bratislava Herrn Andrej Durkovsky, der die Schirmherrschaft über die Feier der Erinnerung an die Kerzendemonstration übernommen hat und bei allen Mitveranstaltern des Programms.

Das heutige Kolloquium ist für mich die erste Veranstaltung, die ich als Repräsentant der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Slowakei eröffne. Meine Tätigkeit in der Slowakei habe ich vor einigen Tagen begonnen und ich lerne das Land und Leute erst kennen.

Als ich mich auf den heutigen Tag vorbereitet habe, habe ich mir die authentischen Aufnahmen von dem Ereignis vor 20 Jahren angeschaut. Ich will ganz ehrlich sagen, es hat mich tief beeindruckt. Einer meiner ersten Kontakte mit den Slowaken - wenn auch nur über ein Video - hinterließ in mir einerseits den Eindruck von Mut und Entschlossenheit der anscheinend Machtlosen. Andererseits war ich schockiert, wie brutal die Mächtigen von damals gegen die friedlich versammelten Demonstranten eingegriffen haben.

Die persönliche Entscheidung und Mut der einigen tausend Slowaken, an der Demonstration teilzunehmen, brachte ihre Früchte für das ganze Land.

Vor zwanzig Jahren haben sie ihre Kerzen und damit auch das Licht der Hoffnung angezündet. Dieses Licht hat sich in die Flamme der sanften Revolution entbrannt.

Bewahren und hüten Sie das Licht dieser Kerze. Und vergessen Sie nicht, es an die junge Generation weiterzugeben mit dem Auftrag, dass das Licht der Kerze nicht erlischt.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.